Romeo und Julia

 

Seit Generationen hassen sich die Veroneser Familien Copulet und Montogue. Die Ursache spielt keine Rolle mehr. Wo Mitglieder dieser Clans aufeinander treffen, gibt es Wortgefechte, gewaltsame Auseinandersetzungen und sogar Totschlag. Diese Feinschaft ist keine gute Voraussetzung für die junge Liebe, die sich unerwartet zwischen Romeo, einem Montague, und Julia, einer Copulet, entspinnt.

In 2016 jährt sich der Todestag von William Shakespeare zum vierhundertsten Mal. Ein Anlass, um den großen, englischen Barden mit "Romeo und Julia" seiner Tragödie  um das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur, auch auf unserer Bühne die Reminiszenz zu erweisen.

Sich dieser Shakespeare-Tragödie auszuliefern, suchen, entdecken, variieren, als hätte man sie nie zuvor gelesen. Dann ist da Frische, Jugend, Übermut, Ergreifen und Ergriffensein und niemals Loslassen. Und immemr ist die Liebe mit dabei, wild und fordernd. Romeo und Julia kennen keine Grenzen mehr, sie sprigen über alle Gräben, welche die verkorkste Gesellschaft in diesem verrückten Verona bestimmen. Sie schaffen sich ihre eigenen Regeln. Und erst der Tod setzt der Liebe ein Ende. Denn der Tod segelt immer schon im Windschatten der Liebe mit.

Diese Bearbeitung konzentriert sich auf die jungen Helden in der Shakespeareschen Tragödie und zeigt eine Generation zwischen Aufbruch und Ziellosigkeit. Allein gelassen in einer kriegerisch gewordenen Welt suchen sie ihren Weg - auch wenn er sie in den Abgrund führt.

"Diese Version in einer poetischen und auch witzigen sprachlichen Bearbeitung von Christoph Biermeier ist für Menschen ab 14 Jahren gedacht. Empfehlenswert für alle ab 14 bis mindestens 99 Jahre!" (Oberösterreichische Nachrichten vom 06.03.06)

 

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